Über mich
Ich bin eine Künstlerin, die sich auf die Textilkunst fokussiert.
In meinen künstlerischen Arbeiten dekonstruiere ich traditionelle Techniken,
kombiniere sie mit eigenen Ansätzen und entwickle so eine einzigartige individuelle Formensprache.
Meine Werke sind inspiriert von der Natur, Kunst, tradierten Textilarbeitsweisen, histroischen Färberezepten und eigenen Fragestellungen.
Ein zentrales Element meiner Arbeit ist das Färben mit Pflanzen, wobei ich zum Teil Rohstoffe verwende, die ich in meiner unmittelbaren Umgebung finde. Zu den Pflanzen, die in meinem kreativen Prozess Verwendung finden, zählen vorwiegend Indigo, Krapp, Reseda, Galläpfel, Zwiebel, Walnuss und die Cochenilleschildlaus. Diese naturverbundene Herangehensweise verleiht meinen Kunstwerken nicht nur eine persönliche Note, sondern bringt auch eine kontemplative Wirkung mit sich. Meine Arbeiten regen zum Umweltschutz an und ich setze mich dafür ein, die Natur als einen zentralen Aspekt in unserem Leben zu integrieren.
In der Regel werfe ich zu Beginn meiner Arbeit konkrete Fragen auf, auf die ich während des künstlerischen Gestaltungsprozesses versuche Antworten zu finden. Zur Zeit setze ich mich mit dem Verschwinden von Ritualen und der Kunst des Innehaltens auseinander.
Über das Färben
Alle Stoffe sind ausschließlich mit natürlichen Materialen gefärbt. Vorwiegend mit Indigo, Krapp, Reseda, Gallapfel, Zwiebel & Walnuss. Die Pflanzen werden zum Teil selber geerntet. Die Lebendigkeit der Farben sowie die Veränderung in der Farbintensität sind ein Hauptmerkmal der gefärbten Stoffe.



„Die Vergänglichkeit ist ein Teil des Kunstwerks„



Fotocredits: Nora Blum & Janine Oswald
